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Musikgruppe: Jahresrückblick 2010

2010 ein neues Jahr und wieder neue Herausforderungen für uns, der hausinternen Band „Die Bürokraten“.

Wie immer zu Beginn eines neuen Jahres tragen wir erstmal die Songs für die Azubi-Veranstaltungen im Sommer zusammen. Dabei achten wir auf eine gute Balance zwischen dem Original und einer überzeugenden Eigeninterpretation der Lieder.
Wichtig bei der Auswahl der Songs ist, dass es uns gelingt, diese mit unseren Instrumenten: Rhythmus-Gitarre, Melodiegitarre, seit Oktober 2010 auch Bassgitarre, Klavier, Percusions und nicht zu vergessen auch gesanglich – erstmal zu unserer Zufriedenheit und dem eigenen Anspruch entsprechend umzusetzen.
Wenn uns dann noch gelingt, unser Publikum im Hause zu begeistern und „in den Bann zu ziehen“, dann haben sich doch all unser Mühen, die vielen Proben und der persönliche Zeitaufwand gelohnt.

Und es war für uns ein musikalisch erfolgreiches Jahr!

So begleiteten wir am 27. August die Verabschiedungsfeier der Azubis mit Songs, z.B. „Dust In The Wind“ von Kansas, „If You Don`t Ask For More“ von der norwegischen Sängerin Rebekka Bakken oder „The Circle Game“ von Joni Mitchell. Neu für uns war, mal einen Titel von den Böhsen Onkelz „Wieder mal nen Tag verschenkt“ auszuwählen. Nun, wir trauten uns heran. Und inhaltlich sollte er gleich den jungen Leuten etwas mit auf ihren Weg geben.
So unterschiedlich man den Klassiker „Knocking On Heavens Door“ auch schon gehört hat, wir haben dem eine ganz eigene Note verpasst und überraschten das Publikum mit Erfolg.

Am 1. September war dann die Einstellungsfeier für die Azubis und so bekamen uns erstmals die „Neuen“ zu hören. Natürlich sorgten wir bei der Songauswahl für Abwechselung für diejenigen, die meistens bei diesen Veranstaltungen dabei sind. Da gab es Songs wie:
„1-2-3-4“ von Plain White T`s, „Father And Son“ von Cat Stevens, „Looking For Love“ von Johnny Lee und zuletzt “Does Anyone Knows” von den Scorpions.
Wir bekamen nicht nur großen Applaus, sondern durchaus nur positives Feedback. Das war ganz toll für uns und die Bestätigung dafür, dass wir mit der Songauswahl, dem Arrangement richtig lagen und mit der musikalischen wie auch der gesanglichen Leistung alle überzeugt haben.

Nach diesen beiden Höhepunkten im Hause der DRV Bund Gera begannen auch schon für uns die Vorbereitungen für das traditionelle Weihnachtskonzert 2010.

Da wird also ab September von uns versucht, oftmals noch bei schönstem Sommerwetter, in unserem Proberaum das „Weihnachts-Feeling“ zu zelebrieren. D.h. wir suchen eine gute Mischung aus bekannten klassischen Weihnachtsliedern (möglichst auch deutsche), unbekannte Weihnachtslieder sowie Songs, die einfach in die wohl schönste Zeit des Jahres hinein passen.  Auch sollte möglichst ein „Highlight“ dabei sein, welches ganz besonders beim Publikum in Erinnerung bleibt und sogar die Zuschauer so richtig in den Bann zieht.

Nun soll es aber auch mal um jeden Einzelnen von uns gehen:

Unsere Conny war 2010 in der „Babypause“ und somit zumindest bei den Sommer-Veranstaltungen nicht dabei.

Wir hatten großes Glück, den Lothar (Ehemann einer Kollegin aus unserem Hause) zu gewinnen. Er ist ein erfahrener Musiker, spielt die Bassgitarre, Schlagzeug und Akkordeon.
Für uns eine Bereicherung – da er scheinbar mühelos mit den tiefen Basstönen das Taktgeschehen unterstützt.

Oli, unser „Manager“, Organisationstalent und Computerspezialist in allen Fragen, hatte im Oktober ein neues Stage Piano erstanden und versuchte nun für das bevorstehende Weihnachtskonzert die richtigen Einstellungen und Klangfarben zu finden. Es blieb spannend bis zum großen Auftritt. Der Wohlklang des neuen Instrumentes sollte unbedingt auch beim Publikum ankommen.

Salli, unser guter Geist in der Band – was wären wir ohne ihn. Er vollbringt oft kleine und große technische Wunder für uns. Nicht nur, dass er im Spiel ganz konsequent den Rhythmus einhält, hin und wieder seine Mundharmonika zum Einsatz bringt, hat er sich anlässlich des Weihnachtskonzertes an sein Akkordeon-Spiel erinnert und es spielend zum Einsatz gebracht.

Da wäre noch unser Uwe. Auch 2010 voller Ideen zum Solo-Spiel bis hin zu neuerdings auch kleinen Kompositionen. Selbst bei fest eingeübten Titeln möchte er am liebsten an manchen Stellen improvisieren. Da müssen wir natürlich passen, da wir ja doch instrumental aufeinander abgestimmt bleiben wollen und müssen. Aber dennoch – mit großer Konzentration, viel Hingabe und großem Fleiß versucht er immer Alles zu geben.

Ein großer Gewinn ist unsere Sängerin Gabi. Seit ihrem Dabeisein in der Band überzeugt sie mit ihrer ganz eigenen Interpretation der Lieder und schafft es, das Publikum im Bann zu halten. Durch ihr Gespür zum musikalischen Arrangement, zum Finden von Zweitstimmen, durch ihre Hartnäckigkeit bis zur Fertigstellung eines Songs, immer wieder daran zu feilen (was uns schon manchmal auf die Palme bringt!) und letztlich durch ihre überzeugende Stimmkraft und Bühnenpräsenz hat sie uns als Band des Hauses ein gutes Stück voran gebracht.


So fand nun am 15. Dezember unser Weihnachtskonzert im gut gefüllten Kasino statt.
Nachdem unser Abteilungsleiter der DRV Bund Gera, Herr Hubensteiner, sich mit einer Dankesrede an all die fleißigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an uns „Die Bürokraten“ wandte, begannen wir mit unserem Programm. Durch ein von uns selbst erschafftes weihnachtliches Bühnenbild und die freundliche Bereitstellung von Gebäck und Getränken durch das Kasino und der Betriebsgruppe verdi lag schon eine weihnachtliche Stimmung in der Luft. Und ganz stimmungsvoll leitete Oli mit einem Orgel-Intro das Konzert ein. Es folgten Lieder wie „Es ist für uns eine Zeit angekommen“, Circle Game“, „Oh Come All Ye Faithful“, „Grandpa, Tell Me Bout The Good All Days“, „Weiße Weihnacht“, „Babe In The Straw“ und „Glockenklang in der Ferne“.

Was wäre unsere kleine Konzertstunde ohne ein Weihnachtsgedicht? Wie schön, dass Conny das übernahm und mal wieder das Publikum zum Lachen und Nachdenken gebracht hat.

War es voriges Jahr die englische Version der Filmmusik „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, welche die Fans begeisterten, so sollte es dieses Mal „Gabriella`s Song“ sein. Es war die Titelmusik des Musikfilms „Wie im Himmel“. Beeindruckend und in Original Schwedisch von Gabi gesungen blieben selbst nach unseren Dankesworten, unserer Verbeugung und der ersten Zugabe „Dreamland“ die Zuschauer einfach sitzen und wollten noch mehr hören ...! Ein tolles Erlebnis! Wir konnten den Wunsch der Zuschauer erfüllen und spielten noch mal unser Anfangslied. Nach länger anhaltendem  Applaus entließ uns dann das Publikum von der Bühne.

Bei uns löste sich allmählich die Anspannung und wir waren sehr zufrieden, dass wir es mal wieder geschafft haben und unsere treuen Fans begeistert haben. Herzlichen Dank an alle! Das ist der Mühe Dank und motiviert uns weiter für das kommende Jahr.

Die Bürokraten 2010 

Die Bürokraten 2010 

Die Bürokraten 2010 

Die Bürokraten 2010 

Die Bürokraten 2010 

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Die Bürokraten 2010

Die Bürokraten 2010

Die Bürokraten

Die Bürokraten

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