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Weihnachtsfeier 2011

FBGriechischer Wein und jede Menge "Louis"

Hier der Bericht...

 

 

 

 

Am 2.Adventssamstag fand die Alternativ-Veranstaltung zum ursprünglich geplanten, aber mangels Resonanz nicht angegangenen Berlin-Wochenende (lag vielleicht am ausgewählten Fußballverein…) statt.

Motto für den Abend war also:
ein bißchen nett anschmücken auf dem Weihnachtsmarkt, und den Rest des Abends beim Bierchen gemütlich und genüßlich fremdschämen – denn ab 8 war ein Tisch im „Murphys“ bestellt, einem den meisten bisher nur nach dem Hörensagen bekannten Pub, in dem es Samstags – so auch an diesem Samstag „Karaoke!!!“ heisst. (hoffentlich auch noch in Zukunft)

Die Feier war wohlweislich auf den Vorabend der dann morgens um 9 beginnenden Hallen-Kreismeisterschaft gelegt – wie sich herausstellen sollte: eine Taktik von bestechender Genialität !!! (s. dortiger Bericht)

Nach und nach fanden sich BSGler so ab halb 7 auf dem wieder schnuckelig geschmückten Gerschen Märchenmarkt ein. Ein genauer Treffpunkt war zwar nicht vereinbart – ein namentlich ungenannter Kollege sollte aber recht behalten, dass man sich schon finden würde.

Glühwein zum Aufwärmen und ein Fass zum Drumrumstehen gabs auch - so ergab sich schnell eine lauschige Abendstimmung. Dem Berufsstande angemessen, gediegen, nett und auch in ortsangemessener Lautstärke  – man wollte ja nicht auffallen.

So ging´s dann in netter Plauderei in Richtung „Murphys“…

Keine Ahnung, ob es dort schon auf uns lauerte oder ob es unbemerkt mit uns zusammen dort reinschlüpfte – aber plötzlich war ES wieder da!
Unser unsichtbares Feierbiest - nennen wir es Louis ! Louis weiß regelmäßig genau, wann die nächste BSG-Party ansteht und vor allem, wie es die netten Kollegen vom Amt regelmäßig zum AUSRASTEN bringt.

Es ging los mit ein paar mehr oder weniger gelungen vorgetragenen Ballädchen - ganz nett ! Eine junge Dame namens Susi zeigte sich bei „Conny Kramer“ recht bemüht, aber …bemüht ! Dank des Beifallsturms, den sie trotzdem bekam, wurden unsere Hoffnungen auf Wiederholungstaten im weiteren Verlauf des Abends erfüllt. Susi und ihre anfangs noch schüchterne Tischnachbarin Tina – sie alleine wären schon ein Eintrittsgeld wert gewesen.

Dann kam Bernd ! Ein schon etwas betagterer, von den eigenen Fähigkeiten recht überzeugter Sangeskünstler. Vermutungen wurden geäußert, dass der ein oder andere Gast wohl öfter im „Murphys“ logiert. Und Bernd - dieser abgekochte Vollprofi - hatte wohl gleich erkannt, welches Potential an diesem Abend mit unserer Anwesenheit in der Luft lag – und er kannte auch den Code, der den Laden für den Rest des Abends zum Kochen bringen sollte.

Die Überschrift deutet es schon an, „Griechischer Wein“ wurde zwar nicht getrunken, aber es war das erste und blieb nicht das letzte Lied an diesem Abend, bei dem die Trompeten von Gera-Jericho den eigentlichen Sänger am Mikro – zumindest beim Refrain – an Lautstärke deutlich übertrafen.

Derart animiert wurde spontan eine Combo gegründet, welche sich zumindest für diesen Abend unter dem immer wieder skandierten Namen „Mike und seine Freunde“ unsterblich machte.

Das Rampendebüt der BSG: „Ich war noch niemals in New York“ – sensationell, aber durchaus noch ausbaufähig, denn es waren trotz sicher großem innerlichen Kampf doch noch einige BSGler auf den Stühlen sitzen geblieben.

Aber wir hatten Blut geleckt und bei unserer – jetzt sogar mit Performance-Garnierung vorgetragenen - Folgesingle „Skandal im Sperrbezirk“ sah das schon anders aus – jetzt fühlte sich sogar ein ansonsten sehr nüchtern und aufgeräumt auftrender Sportkamerad berufen - wahrscheinlich hatte er diesen Titel schon desöfteren mit seinen Nachtschichtkollegen auf Streife im T4 einstudiert…

Nachdem nun alle Dämme gebrochen waren, fühlten sich auch noch weitere Gäste zum Superstar berufen und bekamen Bernd, Susi und Tina nicht nur von uns ihre wohlverdienten Ruhepausen.

Ein Wahnsinn – ein Mikro in der Hand, wissend, dass es hier und jetzt nicht auf Kunst ankommt und dass die Meute gierig ist -  und du wirst zur Rampensau !

Mit „Westerland“ folgte dann der Höhepunkt unserer Karriere – der Saal kochte !

Aber auch wir mussten die ganze Härte des Show-Businesses und vor allem unsere Grenzen erkennen – „Die da, die mit´m dicken Pulli an“ bekamen wir noch gut hin, den Rest des Liedes hat der sicher neidisch gewordene DJ aber irgendwie so schnell vorgespielt, da kam keine Zunge mehr mit…

Aber entmutigen ist nicht und auch der DJ nahm unsere Wünsche, die im einzelnen irgendwie den Weg ins Reich des Vergessen gefunden haben, bereitwillig entgegen, wusste er doch ganz genau, dass der Moment der Euphorie nur so noch länger andauern konnte…

Und was er denn mit seinem Kommentar meinte: „Da sieht man mal, was Alkohol aus Menschen machen kann…“  – keine Ahnung !

Als die Stimme nichts mehr hergab, war es Zeit für den Abschiedsbecher - einige unentwegte sind sogar noch ins „Podium“ weitergezogen – für die Hallenspieler war es aber vorrangiges Ziel geworden, am nächsten Morgen wenigstens die körperliche Anwesenheitspflicht zu erfüllen – nur ein einzelner (namentlich nicht benannter) Kollege saß noch in unbewegter Faszination und Glückseligkeit bei seinem Bier – wie inzwischen bekannt wurde, hat auch er noch nach Hause gefunden…

Ein wirklich netter Abend im Kreise der Kollegen und Sportkameraden in gemütlicher, vorweihnachtlicher Stimmung…

Kommentare 

 
#1 Fortschritt03er 2011-12-06 21:26
Prima und Danke, Frösi.

Fühle mich grad, als wär ich doch dabei gewesen... ;-)
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