Sie sind hier:

Turnier in Schwarzbach (17.08.2013)

Volleyball

3 x Herde unter den ersten Sechs

Trotzdem floss reichlich Blut

 

 

Schwarzbach! Eines unserer Lieblingsturniere. Um vergangene Berichte (wegen der Erinnerung...) in den BSG Archiven zu finden, muss man allerdings sehr lange wühlen.

Die letzten Aufzeichnungen zum Thema Schwarzbach stammen aus dem Jahr 2010. Und ich muss sagen: man(n) sahen wir da noch jung aus! Das auf dem Mannschaftsbild noch Torsten und Nicole zu sehen sind, Thomas noch längere Haare hatte und Roy im T-Shirt gespielt hat, lässt tief blicken. Oder bedeutet: es hat sich doch einiges geändert. Zum Glück, ist aber auch vieles gleich geblieben!

Die Herde 2010 in Schwarzbach...Mike noch ganz alleine

2011 nahmen wir wegen allgemeiner Regenunlust nicht teil. Am 2012er Bericht schreibt vermutlich der Krake aktuell immer noch (Platz vier übrigens damals das Ergebnis).

2013 nahmen wir also wieder am Schwarzbachturnier teil. Neben uns versuchten auch weitere 19 Mannschaften ihr Volleyballglück - insgesamt also eine gerade Teilnehmerzahl. Unsere Herde teilt sich dieses Mal etwas auf: die Anti-Einsatz-Hauptherde bestand dieses Mal aus den illustren Mitspielern Ilse, Björn, Holgi, Roy, Krake (!!!), Fussi aka. Brosche aka. Robbe (!!!!) und Käse. Bob spielte als Mitorganisator  in der Gastgebermannschaft und Uschi half bei Münchenbernsdorf (die dunkle Seite der Macht!) aus. Beide zog es aber natürlich regelmäßig zur Herde und deren Basecamp.

Brosche 2013

Da isser - dor Brosche! P.S.: mit Bier!

Holgi 2013

Holgi mit Bier und noch schön im Gesicht

Gespielt wurde in vier Gruppen a fünf Mannschaften zu zwei Sätzen bis jeweils 15 Punkten. Danach folgte das Achtelfinale mit den jeweils Gruppenerst- und zweitplatzierten. Die Aufstellung konnte frei gewählt werden – sprich Frauenpflicht gab es nicht.

Die Vorrunde ist aus Hauptherdensicht (die bezahlen für die Berichterstattung am besten) schnell erzählt: Ohne Satzverlust spielten wir unseren Stiefel runter. Highlights gab es wenige, Tiefpunkte aber auch nicht. Summa summarum: jooooh, lief!

Zwischen den Spielen wurde viel gelacht, gechillt, die jeweiligen Kickermanagerligaaufstellungen diskutiert und ausgewertet, gaaaanz viel gelästert festgestellt (manche rennen aber auch rum) und Melone gegessen. Also eigentlich auch wie immer. Bis auf die Melone!

Herdenpause

erstmal ne 15!

Herdenpause

Stühle fetzen!

Melone

Die Jungs haben es einfach nur drauf!

Das Achtelfinale lief ähnlich „easy“ wie die Vorrunde. Ohne große Anstrengungen konnten wir auch dieses Spiel mit 2:0 locker gewinnen. Dies war einerseits dem nicht ganz so hohen Niveaus des Gegners geschuldet, andererseits spielen wir mittlerweile einen sehr gefestigten Volleyball. Auch mit den gravierenden Änderungen auf den Zuspielerpositionen konnten wir unser Spiel aufziehen. Als wenn nix gewesen wäre – ein weitere Schritt zum großen Ziel „jeder kann mit jedem spielen“.

So richtig scharf geschossen wurde dann zum Halbfinale. Dort wartete der erste Gegner der uns bis zur Leistungsgrenze forderte. Wir taten uns auch zu Beginn sehr schwer und verloren auch den ersten Satz relativ deutlich. So richtig konnten wir den Leistungsschalter noch nicht umlegen. Dies gelang uns im zweiten Satz deutlich besser. Wir zogen unser Spiel auf, waren ungewohnt „cool“ was das gegnerische Störspiel anging und nahmen den notwendigen Kampf an. Es war also ein dritter und entscheidender Satz notwendig. Dieser wurde auch bis 15 Punkte gespielt. Das Spiel selber lief hin und her. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und es war ein wirklich interessantes Spiel.  Leider war bei 15 Punkten Schluss. Wir erkämpften den 14:14 Ausgleich und hatten eigenen Aufschlag. Dies ist grundsätzlich nicht ganz so optimal, da der Gegner somit den ersten Angriff durchführen kann. Gegentaktik ist ein starker Aufschlag – aber bei uns führte der Brosche diesen durch. Immerhin bekam er den Ball über das Netz! Den folgenden ersten Angriff konnte der Gegner dann auch erfolgreich abschließen – allerdings nur dank Krakes voluminöser Nackenmuskeln. Brachte er doch seine Arme beim Block nicht ganz zusammen und der Ball konnte durchflutschen. Ärgerlich! Aber wir hatten genügend Chancen das Spiel schon eher zu entscheiden – drum sind wir dem Krake seine „Muskeln“ auch nicht soooo sehr böse Lachend

Krake

Ihr seht: selbst beim Abstützen stören die mächtigen Nackenmuskeln

Beim Spiel um Platz drei wurde es dann noch mal „hässlich“. Spielerisch war das Spiel ein leichtes für uns und konnte locker mit 2:0 gewonnen werden. Verletzungstechnisch lief es nicht ganz so gut. Halt, Moment, zumindest das Blut lief dann doch ganz gut und vor allem reichlich. Nach einer, sagen wir, undurchsichtige Situation vorne am Netz landete der Ellenbogen vom Käse direkt an der Stirn vom Holgi. Berechtigt war das freilich nicht, denn so schlecht spielte der Holger dann doch wieder nicht. Wie dem auch sein: die Haut wollte dem Druck nicht standhalten und zerberstete in ihre Einzelteile. Blut schoss hervor und ließ sich auch nicht von der herbeigeeilten Uschi stoppen. Wären wir beim Fussball, hätten wir es mit Hilfe von Baumeister Bob’s Tacker direkt vor Ort fixen können. Aber wir als verweichlichten Volleyballer zogen dann doch zwei Stunden Notaufnahme vor. Heile gemacht wurde es dann mit Kleber. Kleber?!? Leute, Leute, die Zeiten ändern sich! Eine kleine Narbe wird aber sicherlich bleiben. Gute Besserung und ein schüchternes „Sorry“ an dieser Stelle auch noch mal.

Parallel zum Hauptherdenplatz drei erspielte sich der Rädelsführer Bob mit seiner Mannschaft einen sehr guten sechsten Platz. Zum direkten Duell mit der Hauptherde kam es leider nicht, da die Viertelfinalpartie knapp verloren wurde. Schade, da war mehr drin.

Zum Finale zeigte sich die Herde wieder von ihrer besten Seite. Mit Uschi spielte auch ein Herdentier mit. Baumeister Bob leitet ihn unnachahmlicher Art und Weise das Finale. Er hatte natürlich immer den Blick für das Wesentliche. Nur das Netz könnte er bei den Ballwechseln ruhig mal öfters angucken. Die Hauptherde supportete Uschi mit vollem Einsatz und Elan. Und wenn die Uschi ehrlich ist: ohne die ständigen Anforderungsrufe („beweg deinen Arsch!“, „kooooom“ und „jaaaaaa“) hätten sie es wohl nicht geschafft. So konnte zumindest die Uschi den ersten Platz bejubeln. Wir sagen: haste fein gemacht – trotz falscher Mannschaft Zwinkernd

Statistik:

gibt es keine...Überrascht

Mannschaft: Ilse, Björn, Holgi, Shelton, Brosche, Krake, Käse, ausgeliehen: Bob, Uschi

Fans: die Maskottchen Mike, Betty, Herman, ein 2. blinder Maulwurf (Sid hatte Stubenarrest)

Kommentare 

 
#1 Uschi 2013-09-03 21:39
Legen.......................där!!!! :lol:
Zitieren
 
 
#2 B. d. B. 2013-09-04 05:37
Trotz der kleinen - inhaltlichen und rechtschreiberi schen - Fehler, ist der endlich vorliegende Bericht von diesem ominösem Käse ....Achtung es kommt....warte....es kommt........legen.......där!!!!

:lol:
Zitieren
 
 
#3 Käse 2013-09-04 07:23
Ha, ha getroffene Hunde bellen, liebster B.d.B.!

Und wer Rechtschreibfeh ler findet, darf sie sogar behalten! :eek: :-*
Zitieren
 
 
#4 Dorle 2013-09-04 11:00
Sehr schöner Bericht Käse :lol:

Der Sid war doch aber mit, durfte wahrscheinlich aber nicht aus dem Rucksack :-*

Und guck ich da richtig, der Fußi trinkt "echtes" Bier??? 8)
Zitieren