
Mauritus-Cup 2010 - Erst zum Schluss "warm geworden"
Platz 4 bei 10. Auflage des Eisenberger Traditionsturniers
Hier der Bericht...
Erst abgesagt und dann doch noch teilgenommen – so beginnt die Geschichte der Turnierteilnahme bei der Eisenberger Freizeittruppe der Eintracht, dem 10. „Mauritius-Cup 2010“.
Denn nachdem wir bereits abgesagt hatten, fanden sich schließlich doch noch acht wackere Fußballer, die die Strapazen des Ganztagesturniers von 10.00 bis 18.00 Uhr am 06. Februar auf sich nahmen. Mit dabei einige schon fast „Vergessene“ Mitstreiter, denn mit Meik Bettzüge, Christoph Schulze und Christian Kuhlmann beendeten drei Spieler ihr längere Turnierabstinenz an diesem Samstag. Ronny Meyer (Tor), Martin Neuhaus, Falk Röhler, die zwei Teilzeitsporties Mirko Albrecht und Pierre Westphal und der spielende Schiedsrichter Uwe Gatzemann komplettierten das Aufgebot.
Das Turnier mit acht Freizeitmannschaften wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“ ausgespielt. Interessant dabei: Nach jedem Spiel, dass Unentschieden endete, wurde im Penaltyschießen noch ein Zusatzpunkt vergeben.
Die fehlende Turnierpraxis einiger Spieler zeigte sich auch gleich in den ersten Spielen. So schafften wir im ersten Match gegen den Gastgeber vom Mauritius-Team nach zwei Toren vom gesundheitlich angeschlagenen Martin Neuhaus ein Unentschieden. Sehr merkwürdig dabei die Entscheidungen des Referees: Erst verlegte er ein Foulspiel kurzerhand um 3 Meter innerhalb des Strafraumes (normalerweise passiert das ja immer anders herum), dann gab er einen irregulären Treffer, nachdem Ronny Meyer als Torhüter beim Griff nach dem Ball klar gerempelt wurde. Im anschließenden Penaltyschießen traf nur Martin Neuhaus. Christoph Schulze und Meik Bettzüge vergaben. So mussten wir uns mit einem Punkt zufrieden geben.
Schnell abzuhaken waren dann die folgenden Begegnungen. Gegen den späteren Turniersieger „Küchenstudio Ditombe“ hatten wir nach schnellem Rückstand und einem Tor von Mirko Albrecht beim Stande von 1:2 einige gute Chancen auf den Ausgleich. Jedoch machten wir uns mit individuellen Fehlern das Leben immer wieder selbst schwer. Ein solcher führte zum 1:3. Zwar konnte Christian Kuhlmann nochmals vom Anstoß weg auf 2:3 verkürzen, eine weitere Chance zum Ausgleich hatten wir aber nicht.
Gegen die wegen mehrerer teilnehmender aktiver Spieler später disqualifizierten Drackendorfer konnte zwar erneut Mirko Albrecht den Ausgleich erzielen. Jedoch sorgten auch hier höchst unnötige Ballverluste im Vorwärtsgang für vermeidbare Gegentreffer. 1:3 hieß es hier am Ende.
Gegen die Alten Herren aus Eisenberg hatten wir gute Chancen, den ersten Dreier einzufahren. Jedoch ein „Sonntagsspielzug“ (Fallrückzieher und dann Volleyabnahme ohne Abwehrchance für Ronny Meyer) machten uns auch hier einen Strich durch die Rechnung. Endstand war hier 1:2. So mussten wir bis zum 5. Turnierspiel auf einen erneuten Punktgewinn warten. Mit einer spürbaren Leistungssteigerung schafften wir nach Toren von Martin Neuhaus und Christian Kuhlmann einen 2:0 Sieg.
Nachdem unsere "Teilzeitsporties" die Veranstaltung verließen, musste Uwe Gatzemann (bisher als Schiedsrichter am Turnier beteiligt) die Schlappen schnüren und stand fortan als einziger Wechselspieler zur Verfügung. Angesichts der schon fortgeschrittenen Zeit war also für die beiden letzten Spiele kein einfacher Gang zu erwarten. Doch es kam anders.
Denn im Gegensatz zu den vorherigen Spielen wurde in die Laufarbeit erheblich mehr investiert. Und so war es kein Wunder, dass gerade gegen die bis dahin stark aufspielenden Ex-Jenaer-Alte Herren (jetzt Netto 1600) nach Toren von Falk Röhler und Martin Neuhaus (2) ein völlig verdienter 3:1 Sieg heraussprang. Einziger Wermutstropfen war hier die Chancenverwertung. Allein Uwe Gatzemann versiebte drei von mehreren 100prozentigen Möglichkeiten.
Und plötzlich witterten wir die Chance auf eine deutlich bessere Platzierung. Hierfür musste aber noch ein Sieg im letzten Spiel her.
Hier trafen wir auf das Team vom Eisenberger Gerüstbau. Diese Mannschaft war schon arg gebeutelt und - da das letzte Spiel des Tages – leistungsmäßig nicht mehr so stark. Dies nutzten wir eiskalt aus und schossen uns nach Toren von Christoph Schulze (2), Martin Neuhaus, Christian Kuhlmann und Uwe Gatzemann (hier hatte Chronikschreiber R. M. warum auch immer ein Eigentor notiert!?) mit einem 5:0 den Frust von der geplagten Fußballerseele.
Am Ende stand somit ein doch noch sehr guter 4. Platz - eigentlich sogar 3. Platz wegen Disqualifikation der Drackendorfer - zu Buche.
Fazit (in Fußballphrasen):
1. Das Spiel wird immer hinten gewonnen – 5,- EUR!
2. Entscheidend ist nicht die Aufstellung sondern die Einstellung - 5,- EUR!
3. Das nächste Spiel ist immer das schwerste - 5,- EUR!
4. Für schön spielen gibt es keine Punkte - 5,- EUR!
Insgesamt also 20,- EUR ins Phrasenschwein, welches im Dienstzimmer vom Falk Röhler zu finden ist!
Klick auf das Bild zum Vergrößern!
Alle Bilder zum Mauritius-Cup 2010 gibt´s hier =>
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